Beobachtungen

  • Die Mutter stimmt sich aufs Baby ein, gewinnt Selbstvertrauen in sich selbst und in die physiologischen Abläufe. Dies sind die Grundvoraussetzungen für eine (von Mutter und Kind) selbstbestimmte Geburt.
  • Oft weniger Ängste vor der Geburt und dadurch ggf. weniger Schmerzen.
  • Die Notwendigkeit für geburtshilfliche Eingriffe ist nach Bindungsanalysen reduziert. Dadurch ergibt sich eine größere Wahrscheinlichkeit für eine normale Geburt (Kaiserschnittrate ca 18% im Vergleich zu durchschnittlich 30%)
  • Weniger Frühgeburtlichkeit (1% statt durchschnittlich 8%)
  • Die geringere geburtstraumatische Belastung äußert sich auch in seltenerem Schreien der Babys. Sie sind aufmerksamer und öffnen sich leichter, sind emotional stabil und sozial kompetent. Es gelingt ihnen oft  leichter, sich auf den Tag-Nacht-Rhythmus einzustimmen.
  • Der Umgang der Mütter mit den Babys ist intuitiver und sicherer, die Verständigung scheint einfacher.
  • Postpartale Depression sind selten (1% statt durchschnittlich 10-15%).
  • Die aktuellen Zahlen entstammen dem Leitartikel des „Journal for Prenatal and Perinatal Psychology and Health 37(1), Spring 2023“ der „Association for Pre-and Perinatal Psychology and Health“ von Anne Görtz-Schroth

Erfahrungen

„Als wir wenige Stunden nach der Geburt allein waren, griff meine Tochter nach meinem Finger und lächelte mich an.“

„(…)So geschah es auch während der Geburt. Als meine Hebamme sagte, es sei nun so weit geschafft, mein Baby müsse sich „nur" noch ein Stück drehen, sprach ich laut zu meinem Baby: „Du musst Dich jetzt nur noch ein Stück drehen, mein Schatz, dann wird es für uns beide leichter. Hierher, zu meiner Hand". Und sofort drehte sich die Kleine in die richtige Richtung.(…)“

„Oft ging ich so müde und schlapp in die Sitzung, aber wenn sie dann aufgetaucht ist und sich zu mir drehte und lächelte, dann ging die Sonne auf. Dann war die Erschöpfung verschwunden…“

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